ALPENHOFALPENHOF

BLAUDRUCKE

SEITE 17

HIMMELSSCHERBEN



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gescannt von Andrea Keller & Leonie Krähenbühl

Warum sind Fosco Marianis Reportagen über die hawaiianischen Taucherinnen in der Bibliothek Andreas Züst besser vertreten als Novalis’ Werke? Weshalb fehlt Karl May, obwohl Arno Schmidt so schön vertreten ist, Hans Wollschläger gar vollständig?

Derartige Fragen sind natürlich nicht zu beantworten. Gestellt haben wir sie uns trotzdem, als wir ins Züst-Libroversum eingetaucht sind. Denn die rund 12 000 Bände eignen sich hervorragend für den Beweis der These, dass die Welt zwar bloss 18 Clicks breit ist, dass man sich aber trotzdem problemlos darin verlieren kann. Vor allem wenn sie eine Bibliothek ist wie diejenige von Andreas Züst: eklektisch, eigensinnig, radikal subjektiv und gerade deswegen so charmant wie interessant.

Den Züst’schen Zugang zur Welt der Bücher haben wir reproduziert, indem wir den gleichen Zugang zu seiner Bibliothek gewählt haben: Jedem Exemplar von «Alpenhofalpenhof» ist eine Seite 17 aus einem von 300 Büchern aus der Bibliothek Andreas Züst beigegeben. Die Auswahl erfolgte rein zufällig und ohne jede Systematik. Es gibt keine Dramaturgie, keine Geheimbotschaft – nur das subjektive Gefallen der beiden Autorinnen an Buchtiteln, Buchrücken, Formaten, Bildern und Texten.

Was in den 300 Exemplaren von «Alpenhofalpenhof» je einzeln enthalten ist, kann hier vollständig betrachtet werden: 300 Seiten 17 aus 300 zufällig ausgewählten Büchern der Bibliothek Andreas Züst. Viel Vergnügen beim Stöbern.